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25. Parlamentarischer Abend des THT e.V. am 22.02.2017

Klappern gehört zum Handwerk - 25 Jahre politischer Dialog

Unter diesem Motto hat der Thüringer Handwerkstag e.V. zum 25. Parlamentarischen Abend am 22.02.2017 in den Thüringer Landtag eingeladen.
Das Thüringer Handwerk prägt mit seiner innovativen Wirtschaftskraft die Gesellschaft in Thüringen. Zuverlässige und Erfolg versprechende Rahmenbedingungen sind zwingende Voraussetzung für eine gute Entwicklung der Handwerksbetriebe. In bewährter Weise kommen seit 25 Jahren führende Vertreter der Politik und des Handwerks ins Gespräch, tauschen Erfahrungen aus und teilen dem Gegenüber die Standpunkte mit. Die Herausforderungen, vor denen die Betriebe stehen sind vielfältig, angefangen von der Fachkräftesicherung, der zunehmenden Digitalisierung bis zur Bewältigung der bürokratischen Hürden.

Der Parlamentarische Abend am 22. Februar 2017 verlief jedoch anders als vorgesehen. Zu einem politischen Dialog kam es nicht. Hier die Pressemeldung des Thüringer Handwerkstages vom 23.02.2017:

Zukunftsfragen bleiben ungeklärt

„Brennende Fragen wie Azubi-Ticket, Bürokratieabbau oder die Stärkung der Dualen Ausbildung sollten zwischen Handwerk und Politik beim 25. Parlamentarischen Abend diskutiert werden. Unsägliche Geschäftsordnungsdebatten im Plenum des Landtags verhinderten dies. Gern hätten wir mit allen Fraktionen offen diskutiert und nach Lösungen im Interesse des Handwerks gesucht. Das Thüringer Handwerk ist mit seinen über 30.000 Betrieben und 150.000 Beschäftigten eine zentrale Säule der Wirtschaft im Freistaat.“ Dies sagte Stefan Lobenstein, Präsident des Thüringer Handwerkstages e.V. am Donnerstag in Erfurt. „Zum 25-jährigen Jubiläum des Parlamentarischen Abends des Handwerks hatten wir einen Rekordzulauf an Gästen aus Handwerk, Gesellschaft und Politik. Umso bedauerlicher ist es, dass die Veranstaltung nicht in würdigem Rahmen durchgeführt werden konnte“, so Lobenstein weiter.
Ministerpräsident Bodo Ramelow trat während der laufenden Debatte im Plenum vor die wartenden Gäste und drückte ebenso sein Bedauern aus. Er führte aus: „Die Verzögerungstaktik der AfD ist beschämend und ein schlechter Umgang mit denen, die durch ihre Steuern politische Arbeit erst ermöglichten“, so Ramelow.
Das Thüringer Handwerk wird nicht locker lassen, die entscheidenden Zukunftsfragen gemeinsam mit der Politik zu erörtern. Das Positionspapier des Thüringer Handwerkstages wird nun allen Thüringer Parlamentariern und den Handwerksorganisationen übersandt.
Der Thüringer Handwerkstag wird die Verbundenheit der Parteien mit dem Handwerk daran bemessen, inwieweit und in welcher Weise an der Umsetzung unserer Forderungen mitgearbeitet wird.

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